Zum Inhalt springen
Kinderfußball.de

Vereinsleben

Formales zuerst: Führungszeugnis, Aufsicht, Versicherung

Führungszeugnis am Tag der Zusage, dann Kodex und Ansprechperson, dann Versicherung und Aufsicht: die Reihenfolge, was die Verbände dazu sagen, und die Liste zum Abhaken.

12 Min. Lesezeitvon

„Was muss ich erledigen, bevor ich anfange?“ Vier Dinge, in dieser Reihenfolge: Führungszeugnis zuerst, weil es dauert. Kinderschutz als Zweites, weil du dafür nur ein Gespräch brauchst. Versicherung und Aufsichtspflicht zuletzt, weil dir dort jemand antwortet, sobald du fragst. Zwei davon erledigt der Verein mit dir. Fang trotzdem selbst damit an.

Das ist die lange Fassung von Kapitel 04 aus meinem Leitfaden für Elterntrainer: was Verbände und Gesetz zu den vier Punkten sagen, wer wofür zuständig ist, und am Ende die Liste zum Abhaken. Eine Rechtsberatung ist das nicht. Was bei dir gilt, sagen dir dein Verein und dein Landesverband.

Wer was erledigt

Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Vorlauf: Das Führungszeugnis dauert Wochen, der Kinderschutz ein Gespräch, Versicherung und Aufsicht eine Frage. Keinen der vier Punkte löst du allein. Die Tabelle ist das, was du dem Jugendleiter hinlegst, wenn ihr euch das erste Mal zusammensetzt.

PunktDuDer VereinVerband oder Landessportbund
Führungszeugnisbeantragst esstellt die Bestätigung aus, sieht das Zeugnis einsagt, für wen es Pflicht ist und wie oft es erneuert wird
Kinderschutzliest den Kodex, notierst den Namenhat Kodex und Ansprechperson, oder holt beides beim Verbandstellt Konzept und Muster
Versicherungfragst, ob du gemeldet bistmeldet dichhält den Vertrag mit dem Versicherer
Aufsichtspflichtbist vor den Kindern da, bleibst bis zum letztenregelt Schlüssel und Platzzeitendie Sportjugend hat die Merkblätter
Notfallhast die Kontaktliste auf Papiersagt, wo die Tasche liegt und wer sonst da istnichts
Mannschaft meldenfragst, wer es macht und bis wannmeldetsetzt die Frist

Die letzte Zeile gehört in ein anderes Kapitel, steht aber auf der Liste, weil man sie in der ersten Woche vergisst und im Oktober nicht mehr nachholen kann: Wo deine Mannschaft gemeldet wird.

Das erweiterte Führungszeugnis

Du beantragst es, der Verein braucht die Einsicht, und für die ehrenamtliche Tätigkeit entfällt die Gebühr in der Regel gegen eine Bestätigung des Vereins. Der Ablauf sieht meistens so aus: Du holst dir im Verein die Bestätigung, gehst damit zum Bürgeramt oder beantragst online, und das Zeugnis kommt zu dir nach Hause. Der Verein sieht es ein und notiert, dass er es gesehen hat.

Rechne mit mehreren Wochen. Fang an dem Tag damit an, an dem du zusagst, und nicht in der Woche vor dem ersten Training. Der Vorlauf ist der Grund, warum es am ersten Trainingstag oft noch nicht da ist.

Ob es überhaupt verlangt wird, steht in keinem Gesetz. § 72a des Achten Sozialgesetzbuchs überlässt das der Vereinbarung zwischen Verein und Jugendamt, gestaffelt nach Art, Intensität und Dauer des Kontakts zu den Kindern. Der Hessische Fußball-Verband führt die Einsicht als einen von fünf Mindeststandards seines Kinderschutzkonzepts. Wie oft es erneuert wird und für wen genau, sagt dein Landesverband; für Hessen habe ich das auf der Übersichtsseite nicht gefunden, deshalb steht hier keine Zahl.

Wann die Aufsichtspflicht anfängt

Vor dem Anpfiff, und sie endet nach dem Abpfiff. Wann genau, sagen die Verbände unterschiedlich. Die Sportjugend Hessen lässt sie mit dem Betreten des Geländes beginnen. Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen mit dem Moment, den du mit den Eltern vereinbart hast, oder stillschweigend „durch das Aufschließen der Tür zur Sportstätte“. Die ARAG, der Versicherer des hessischen Sportversicherungsvertrags, „mit dem Kommen der ersten Kinder“.

Alle drei laufen auf dieselbe Empfehlung hinaus: fünf bis zehn Minuten vorher da sein, und wer früher kommt, wartet draußen. Das klingt hart, wenn um zwanzig vor ein Sechsjähriger mit Ball vor dem Tor steht. Wenn du wie in Der Platz, bevor die Kinder kommen um fünf da bist, gibt es das Problem nicht.

Im Gesetz steht dazu weniger, als du vermutest. § 832 BGB regelt, wer haftet, wenn die Aufsicht verletzt wurde. Was Aufsicht inhaltlich heißt und wie weit sie reicht, regelt es nicht. Den Maßstab setzen die Gerichte, und er ist eine Zumutbarkeitsfrage: was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen in dieser Lage täten, nach Alter, Eigenart und Charakter des Kindes. Eine Überwachung „auf Schritt und Tritt“ verlangt der Bundesgerichtshof ausdrücklich nicht, sie sei der Entwicklung des Kindes eher abträglich.

Die Beweislast liegt bei dir

Eine Sache solltest du trotzdem wissen, und sie wirkt gegen dich. Fügt ein Kind einem Dritten einen Schaden zu, wird vermutet, dass du die Aufsicht verletzt hast, und du musst das Gegenteil darlegen. So steht es in § 832, und so wenden es die Gerichte an.

Das ist der Grund, warum sich Notizen lohnen. Kein Protokoll je Abend, zwei Zeilen, wenn etwas passiert ist: wer, wann, was du getan hast, wen du angerufen hast. Ein halbes Jahr später fragt vielleicht jemand danach.

Das Kind, das nicht abgeholt wird

Der praktische Fall ist nicht das Training. Es ist das Kind, das um Viertel nach sieben allein am Tor steht, und niemand kommt. Die Aufsicht endet mit der Übergabe an die Eltern oder mit dem Antritt des Heimwegs, nicht mit dem Schlusspfiff, und sie reicht ausdrücklich über den vereinbarten Zeitrahmen hinaus, solange die Absprache lautet, dass abgeholt wird.

Eine Minutenzahl, ab der du gehen darfst, gibt es nicht. Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen, dessen Text auf fussball.de steht, sagt das so: „Es gibt keine generell gültige Lösung.“ Die Kette, die er stattdessen beschreibt:

  1. Eine zumutbare Zeit warten.
  2. Dabei die Eltern anrufen, beide Nummern.
  3. Sind sie nicht erreichbar: das Kind dem Trainer der nächsten Gruppe übergeben und einen Zettel an die Tür hängen, wo es abgeholt werden kann.
  4. Wird es dann immer noch nicht abgeholt: Jugendamt oder Polizei.

Was du keinesfalls darfst: es allein stehen lassen. Und die feste Wartezeit von fünfzehn oder dreißig Minuten, die im Netz herumgeht, steht in keiner Verbandsquelle, die ich gefunden habe.

Damit du anrufen kannst, brauchst du die Nummer. Das klingt banal und ist trotzdem das, was am ersten Abend am häufigsten fehlt: Viele Eltern liefern ab und fahren wieder. Leg deshalb vor der ersten Einheit eine Liste an, Kind, Eltern, zwei Nummern, und hab sie dabei, auf Papier und nicht nur im Telefon. Ein leerer Akku ist bei uns der häufigste Grund, warum jemand niemanden erreicht. Was sonst noch auf die Liste gehört und wer eine Zweitschrift bekommt, steht in Die Organisation, die du einmal aufsetzt.

Allein nach Hause, Umkleide, Auswärtsfahrt

Drei Stellen, an denen es außerhalb des Trainings praktisch wird.

Ein Kind vorzeitig nach Hause schicken darfst du nicht, auch nicht aus disziplinarischen Gründen, solange die Eltern nicht schriftlich zugestimmt haben. Mit der Zustimmung endet deine Verantwortung, wenn das Kind das Gelände verlässt. Eine Altersgrenze dafür hat kein Gericht gezogen. Die Verbände formulieren gleitend, je älter das Kind, desto eher, und die zwölf oder vierzehn Jahre, die manche Seiten der Sportjugend Hessen zuschreiben, stehen in deren Dokumenten nicht. Für den normalen Hin- und Rückweg gilt das alles nicht: Da liegt die Aufsicht bei den Eltern, und sie entscheiden, ob das Kind allein kommt. Sie sollen es dir nur sagen.

Die Umkleide gehört zu deinem Verantwortungsbereich, aber du musst nicht darin stehen. Verlangt ist, dass du unmittelbar erreichbar bist. Die Verhaltensregeln des DFB gehen in dieselbe Richtung und nennen die Ausnahme gleich mit: nicht anwesend, „es sei denn, die Aufrechterhaltung der Ordnung erfordert dies“. Und wer davon abweicht, spricht es vorher mit einem zweiten Erwachsenen ab.

Der Weg zum Auswärtsspiel fällt unter die Aufsichtspflicht, anders als der Trainingsweg. Sie beginnt am vereinbarten Treffpunkt und endet nach der Rückkehr dorthin mit der Übergabe an die Eltern. So steht es im Mustertext der Sportjugend Hessen für vereinsinterne Regeln. Was dort nicht steht, und was ich in keiner Verbandsquelle gefunden habe: wer die Aufsicht führt, während die Kinder auf drei Elternautos verteilt fahren. Klär es am Elternabend, schreib auf, wer fährt und wer für welches Auto zuständig ist, und leg den Zettel zur Kontaktliste.

Für alle drei Stellen gilt dasselbe: Klär vorher, was gilt, und sag es beim ersten Elternabend, damit sich später niemand auf etwas beruft, das nie besprochen wurde. Wie der Abend aufgebaut ist, steht in Eltern führen.

Was sich mit dem Alter ändert

Führungszeugnis und Versicherung sind altersunabhängig. Die Aufsichtspflicht ist es nicht: Sie wird mit dem Alter des Kindes weniger eng, ohne dass irgendwo eine Grenze stünde. Die Tabelle enthält deshalb keine einzige Zahl.

StufeAllein nach HauseUmkleideFahrt zum Auswärtsspiel
3–4 Jahre (vor G)Stellt sich nicht. Du gibst das Kind an die Eltern abIn der Regel ziehen die Eltern umIn der Regel kein Spielbetrieb, also keine Fahrt
5–6 Jahre (G, Bambini)Nur mit schriftlicher Zustimmung. Ich würde die Eltern fragen, ob sie das wirklich wollenErreichbar, nicht drinSpielfest: Treffpunkt bis Treffpunkt, die Autos stehen vorher auf dem Zettel
7–8 Jahre (F)Dieselbe Regel. Zettel, sonst neinErreichbar, nicht drinWie in G, mit mehr Terminen
9–10 Jahre (E)Dieselbe Regel. Die Verbände sagen „je älter, desto eher“, eine Zahl sagen sie nichtErreichbar, nicht drin, jede Abweichung vorher abgesprochenWie in F, mit längeren Fahrten

An der Regel ändert sich zwischen den Stufen nichts. Was sich ändert, ist, wie oft die Frage aufkommt.

Der Versicherungsschutz und seine Lücken

Über den Landessportbund sind Trainer und Kinder im Vereinsbetrieb versichert. Eine Lizenz brauchst du dafür nicht: In der hessischen Fassung stehen Übungsleiter und Trainer als eigene Gruppe im versicherten Personenkreis, und vom Verein beauftragte Helfer sind mitversichert, „auch soweit es Nichtmitglieder sind“. Was zählt, ist der Auftrag des Vereins.

Interessant ist deshalb weniger, was drin ist, als was nicht. Der Schutz ist auf die Tätigkeit für den Verein begrenzt, und für Veranstaltungen außerhalb des Landessportbunds verlangt der hessische Vertrag einen „offiziellen Auftrag“. Private Fahrten und Schäden am eigenen Wagen sind die beiden Punkte, nach denen du beim Verein fragst, bevor du das erste Mal vier Kinder zum Auswärtsspiel fährst. Die Verträge sind nicht überall gleich; Hessen und Niedersachsen weichen schon in der Formulierung ab, wer als Helfer versichert ist. Was bei euch gilt, steht im Merkblatt deines Landessportbunds.

Frag außerdem, ob deine eigene Tätigkeit gemeldet ist und ab wann. Bei vielen Vereinen hängt das an einer Meldung beim Verband, und die passiert nicht von selbst, nur weil du dienstags auf dem Platz stehst. Was die Versicherung aus Sicht der Eltern leistet, steht in Anmeldung, Beitrag, Spielerpass.

Kinderschutz: der Name ist wichtiger als das Konzept

Verhaltenskodex, Ansprechperson, Regeln zur Umkleide: Frag nach allen dreien, und lass dir den Kodex und den Namen geben, bevor du sie brauchst. Aus diesen Vorgaben wird im Alltag Regeln, Ton und Grenzen.

Der Name ist dabei das Wichtigere. Ein Konzept, das du einmal gelesen hast, hilft dir in dem Moment nicht, in dem ein Kind dir etwas erzählt, mit dem du nicht gerechnet hast. Ein Name und eine Telefonnummer helfen. Wie die Person heißt, ist von Verein zu Verein anders, Jugendwart, Jugendleiter, Ansprechperson für Kinderschutz. Schreib den Namen auf, nicht die Funktion.

Und wenn es das alles bei euch nicht gibt? Kleine Vereine haben oft kein Kinderschutzkonzept, keine benannte Ansprechperson und niemanden, der sich um Führungszeugnisse kümmert. Dann fragst du den Jugendleiter, und wenn der es nicht weiß, den Landesverband. In Hessen ist die Ansprechperson einer von fünf Mindeststandards, die der Verband von seinen Vereinen verlangt, die Einsicht ins Führungszeugnis ein zweiter. Und wenn niemand antwortet: Halt schriftlich fest, dass du gefragt hast. Dieselbe Vorsicht wie bei den Platzzeiten in Was auf dich zukommt.

Der Notfall

Was du bei welcher Verletzung tust, lernst du in einem Erste-Hilfe-Kurs und nicht in einem Leitfaden. Klär drei Dinge, bevor du sie brauchst: Wo liegt die Erste-Hilfe-Tasche, und ist sie vollständig? Wer im Verein ist während deiner Trainingszeit sonst noch auf dem Gelände? Und hast du für jedes Kind eine Nummer, unter der jemand rangeht?

Die dritte Frage ist dieselbe wie beim nicht abgeholten Kind, und die Antwort ist dieselbe Liste auf Papier. Dazu kommt, was Eltern dir über ihr Kind sagen müssen, Medikamente, Allergien, wer außer ihnen abholen darf. Das fragst du am Elternabend ab, nicht im Ernstfall.

Formales, bevor du anfängst

Die Liste passt auf eine halbe Seite, und das ist Absicht.

  • Erweitertes Führungszeugnis beantragt, am Tag der Zusage
  • Bestätigung des Vereins für die Gebührenbefreiung geholt
  • Geklärt, wie lange du nach dem Training bleibst und wen du anrufst
  • Verhaltenskodex gelesen, Name und Nummer der Ansprechperson für Kinderschutz notiert
  • Versicherungsschutz erfragt, samt der Lücken, und ob du gemeldet bist
  • Kontaktliste auf Papier: Kind, Eltern, zwei Nummern, wer abholen darf
  • Geklärt, wo die Erste-Hilfe-Tasche liegt und wer sonst auf dem Gelände ist
  • Geklärt, wer die Mannschaft meldet und bis wann

Steht das, ist der Teil erledigt, den dir niemand abnimmt. Der nächste ist die Frage, wonach du überhaupt trainierst, und die beantwortet der Verband ausführlicher, als man denkt: Wonach du trainierst.

Quellen, alle am 8. September 2026 abgerufen, soweit nicht anders angegeben. Aufsichtspflicht und Haftung: § 832 BGB, gesetze-im-internet.de; Maßstab und Beweislast: Bundesgerichtshof, Urteile vom 10. Juli 1984 (VI ZR 273/82) und vom 24. März 2009 (VI ZR 199/08). Beginn der Aufsicht: Sportjugend Hessen, „Aufsichtspflicht und Haftung“, Dezember 2022, und „Aufsichtspflicht, rechtliche Grundlagen“, Februar 2017 (beide nur noch im Webarchiv); Landessportbund Nordrhein-Westfalen (VIBSS), wiedergegeben auf fussball.de, FAQs zum Thema Recht, dort auch die Kette beim nicht abgeholten Kind und die Regel zum vorzeitigen Heimschicken; ARAG, Aufsichtspflicht im Verein, ohne Datum. Umkleide: DFB, Muster für Verhaltensregeln für Trainer und Betreuer, Regeln 02 und 09, ohne Datum im Dokument. Auswärtsfahrt: Sportjugend Hessen, Mustertext für vereinsinterne Regeln, Februar 2017. Führungszeugnis: § 72a Abs. 4 SGB VIII, gesetze-im-internet.de; Hessischer Fußball-Verband, Kinderrechte und Kinderschutz, abgerufen am 19. September 2026. Versicherung: Landessportbund Hessen und ARAG, Merkblatt Informationen zur Sportversicherung, Stand 1. Januar 2026, Abschnitt A. II. Ziffern 1.3, 1.5, 2.1 und 3; zum Vergleich Landessportbund Niedersachsen, Sportversicherungsvertrag, Stand 1. März 2022. Die Reihenfolge, die Tabelle „wer was erledigt“ und die Liste am Ende sind Erfahrung aus Patricks Training, keine Vorgabe eines Verbands.

Häufige Fragen

Wie lange muss ich warten, wenn ein Kind nach dem Training nicht abgeholt wird?

Eine Minutenzahl gibt es nicht, und die ausführlichste Verbandsquelle sagt das ausdrücklich: „Es gibt keine generell gültige Lösung.“ Stattdessen eine Kette: eine zumutbare Zeit warten und dabei die Eltern anrufen, dann das Kind dem Trainer der nächsten Gruppe übergeben und einen Zettel an die Tür hängen, und wenn auch das nicht hilft, Jugendamt oder Polizei. Was nicht geht: das Kind allein stehen lassen.

Muss ich als Trainer mit in die Umkleide?

Nein. Die Umkleide gehört zu deinem Verantwortungsbereich, aber verlangt ist, dass du unmittelbar erreichbar bist, nicht, dass du drin stehst. Die Verhaltensregeln des DFB sagen dasselbe und nennen die Ausnahme gleich mit: nicht anwesend, „es sei denn, die Aufrechterhaltung der Ordnung erfordert dies“. Wer davon abweicht, spricht es vorher mit einem zweiten Erwachsenen ab.

Bin ich als Elterntrainer ohne Lizenz überhaupt versichert?

Über den Sportversicherungsvertrag deines Landessportbunds, sobald der Verein dich als Trainer einsetzt. In der hessischen Fassung stehen Übungsleiter und Trainer ausdrücklich im versicherten Personenkreis, eine Lizenz wird dort nicht verlangt. Was zählt, ist der Auftrag des Vereins. Frag deshalb nach, ob deine Tätigkeit gemeldet ist und ab wann.

alle-altersstufenfuer-trainerfuehrungszeugnisaufsichtspflichtversicherung